SPD Herzberg

SPD und CDU Herzberg sammelten gemeinsam für Kriegsgräberpflege

Allgemein


Gemeinsame Aktion von SPD und CDU für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Foto: SPD Herzberg

Für ein friedliches Miteinander 

Herzberg. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unterhält mehr als 800 Kriegsgräberstätten mit mehr als zwei Millionen Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft: Soldaten, Zivilisten und Opfer von politischer Verfolgung.
Mitglieder der Ortsvereine und der Ratsfraktionen von SPD und CDU Herzberg sammelten am Samstag gemeinsam für die Kriegsgräberpflege. Die Sammler stießen in der Fußgängerzone und am Markt fast ausnahmslos auf hilfs- und spendenbereite Passanten. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt als gemeinnütziger Verein seine Arbeit im direkten Auftrag der Bundesregierung in mehr als 80 Ländern der Welt durch. Er sucht seit 1990 nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs auch in Osteuropa nach Kriegsgräbern und klärt jährlich zehntausende Schicksale.

Achtung vor den Menschen 

Er habe es sich als Aufgabe gesetzt, so der Landesverband Niedersachsen, Gräber aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft als Mahnung für ein friedliches Miteinander aller Menschen zu erhalten und zu pflegen.

Leitgedanke des Volksbundes sei die über den Tod hinaus reichende Achtung vor dem Menschen und der daraus erwachsenen Verpflichtung, den Toten der Kriege eine würdige Ruhestätte zu geben und diese gemäß dem internationalen Völkerrecht auf Dauer zu erhalten. 
Angesichts der immer noch nicht würdig bestatteten mehr als zwei Millionen deutschen Kriegstoten allein im Osten Europas sei die Arbeit des Volksbundes auch heute noch aktueller und wichtiger geworden.

Viele Angebote für die Jugend 

Der Bund veranstalte, so der Landesverband weiter, in jedem Sommer internationale Jugendcamps im In- und Ausland, in denen sich junge Menschen begegneten, gemeinsam auf Kriegsgräberstätten arbeiteten und sich im Rahmen historisch-politischer Bildungsprojekte mit den Schicksalen der Toten befassen könnten. Diese Arbeit diene dazu, den Gedanken des Friedens und der Völkerverständigung zu fördern.

Auch Schulen würden in ihrem friedenspädagogischen Auftrag mit Hilfe von Ausstellungen, Projekten zur örtlichen Kriegsgräberanlagen, Seminaren und Fortbildungen sowie der Vorbereitung von Klassenfahrten in die Jugendbegegnungsstätte des Volksbundes unterstützt. 
Mit seiner Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit will der Volksbund Kriegsgräberfürsorge der kommenden Generation verdeutlichen, dass die Erinnerung an das Schicksal der Toten dazu beiträgt, die Demokratie, die Achtung der Menschenrechte und die gegenseitige Toleranz zu stärken. 

 
 

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