SPD Herzberg am Harz

Mit breiter Brust in den Europawahlkampf

Ortsverein

Ehrung langjähriger Mitglieder

In der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Herzberg standen Ehrungen auf dem Programm.

Herzberg. Vor Ort mehr Präsenz zeigen, die Brust einfach ein bisschen breiter machen! Steve Scholtyseck, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Herzberg, forderte die Mitglieder auf, intensiver an den Aktionen des Vereins teilzunehmen. Dies gelte vor allem für die Teilnahme an den Wahlkampfständen vor der am 26. Mai stattfindenden Europawahl.

Mehr als 40 Mitglieder waren zu der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins in das Herzberger Hotel Englischer Hof gekommen. In seiner Zusammenfassung der Unternehmungen des abgelaufenen Jahres wies Scholtyseck vor allem auf die Gründung der Juso-Gruppe in Kooperation mit dem Ortsverein Hattorf und die Erneuerung des Internetauftrittes hin.

Kassenführerin Vera Asche erläuterte die größeren Einnahme- und Ausgabeposten des abgelaufenen Jahres. Nach der Auflösung der einzelnen Unterabteilungen gibt es nur noch ein Kassenbestandskonto für den Ortsverein Herzberg. Der Bestand betrug Ende des Jahres gut 10900 Euro, rund 1600 Euro mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2017 hatte der Ortsverein rund 6500 Euro weniger Ausgaben, da keine Gelder für Wahlkämpfe benötigt wurden.
Die Mitgliederzahl hat sich um 7 auf 108 Mitglieder verringert. Zum neuen Kassenprüfer wurde Peter Littke gewählt, zum Ersatz-Kassenprüfer Thomas Beck.

Ulrich Schramke berichtete aus dem Herzberger Stadtrat. Er wies besonders auf die neue Drehleiter der Feuerwehr Herzberg und die neuen Fahrzeuge für die Wehren in Scharzfeld und Pöhlde hin. Der Verlegung der Bushaltestelle an der B 243, die Baumaßnahmen am Mahnte-Kindergarten und Brandschutzmaßnahmen an den vier Grundschulen waren weitere Schwerpunkte der Ratsarbeit.

Die Arbeit der SPD-Ratsfraktion sei von vernunftorientierter Politik geprägt, so Schramke abschließend. Dabei sei besonders die Disziplin in der Fraktion, was beispielsweise die Präsenz betreffe, sehr gut.

Im Anschluss berichtete Kreistagsmitglied Andreas Philippi für den Unterbezirk Göttingen. Wichtig sei, dass sich der Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann erneut zur Wahl des Vorsitzenden bereit erklärt habe. Ein weiterer Punkt war die Arbeit der Strukturkommission, die eine bessere Vernetzung und vermehrte Angebote vom Unterbezirk für die Ortsvereine beinhalten sollte.

Auch Philippi wies auf die Wichtigkeit der Europawahl hin. Die Gefahr sei, dass der Rechtspopulismus die Überhand gewinne und es eine Mehrheit im Europaparlament gebe, die im Grunde gegen den europäischen Gedanken sei.

Zur Arbeit im Kreistag Göttingen sagte Andreas Philippi, dass diese geprägt von heftigen Diskussionen und Auseinandersetzungen sei, was auch einen erheblichen Zeitbedarf bedinge. Man habe einen guten Haushalt verabschiedet, zwar dabei die Kreisumlage nicht gesenkt, aber der Landkreis unterstütze im Gegenzug die Kommunen im erheblichen Maße.
Ein Thema sei natürlich auch die misslungene Fusion der Sparkassen gewesen. „Gerade die, die am meisten davon profitiert hätten, haben es gekippt“, so Andreas Philippi. Es sei sehr ärgerlich, dass die Vertreter Duderstadts es hingenommen hätten, dass die Vorbereitung der Fusion Kosten in Höhe von 750 000 Euro verursacht hätten, obwohl sie vom Beginn des Prozesses an nie vorhatten, zuzustimmen.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden fünf Mitglieder für langjährige Parteizugehörigkeit geehrt. Werner Urban aus Herzberg ist seit 25 Jahren in der Partei, Edeltraut Rusteberg und Wolfgang Hanewacker seit 40 Jahren. Für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Jürgen Voigt und Horst Jödecke ihre Urkunde.

Ebenfalls lange in der Partei sind Gunhild Hansen-Rojas (25 Jahre), Reinhard Willig (40), Willi Rettstadt (50) und Guenter Unterberg (50), die an diesem Abend nicht vor Ort sein konnten.

 
 

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